SPS/IPC/Drives 2009, Fachmesse für elektrische Automatisierung
20 Jahre und schon weise
26.10.2009 // Fachartikel-
- Zugang zur Messe über den Eingang Ost
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- Hallenbelegung geordnet nach Schwerpunkten Exklusiv in KEM Der Beitrag stammt von der Mesago Messemanagement GmbH, Stuttgart
Die Erfolgsstory der SPS/IPC/Drives ist faszinierend. 1990 als kleine Ausstellung mit begleitendem Kongress gestartet, hat sie sich mit wachsender Dynamik zu Europas Messe Nummer Eins für die elektrische Automatisierung entwickelt. Kamen im ersten Jahr noch 63 Aussteller, hat sich 2008 die Zahl auf 1386 mehr als verzwanzigfacht. Ähnlich die Entwicklung bei Besuchern: knapp 3500 kamen zum Debüt nach Sindelfingen, 2008 strömten 48 000 Besucher in die elf Hallen auf dem Nürnberger Messegelände. Der Kongress gilt mittlerweile als größter deutschsprachiger Anwenderkongress. Hier die Erklärung dieses Phänomens.
Jeder, der mit dieser Messe zu tun hat, hat sich schon gefragt, wo die Anziehungskraft genau dieser Veranstaltung herkommt. Natürlich ist die klare Konzentration auf den Wachstumsmarkt elektrische Automatisierung an erster Stelle zu nennen. Daneben finden sich jedoch noch weitere Faktoren: der Besucher stand von Anfang an im Fokus. Für ihn muss sich die Messe lohnen. Das setzt die möglichst umfassende Abbildung des Marktes voraus und heißt, alle relevanten Anbieter, ob Großkonzern, Mittelständler oder Kleinunternehmer, sind vertreten. Und diese kommen alle gern. Denn auf der Messe treffen sie ihr Zielpublikum. Ingenieure aus Konstruktion/Entwicklung und der Produktion sowie die Geschäftsleitung bestehender oder potenzieller Kunden, wie die von Mesago Messemanagement jährlich durchgeführte Besucheranalyse bestätigt. Dem entsprechend ist die Atmosphäre in Nürnberg geprägt von Dialogen. Dialogen, in denen die Besucher die Herausforderungen aus ihrer Arbeitspraxis schildern und Anbieter nach deren Lösung suchen – und allermeistens finden. Nicht selten führen solche Gespräche auch zu Lösungen, die zuvor noch nicht gedacht waren. Sie entstehen direkt aus dem Bedarf des Anwenders und der Kompetenz des Ausstellers, maßgeschneidert für die Situation. Dabei kann sich der Besucher der technischen Aktualität der Lösung sicher sein. Die SPS/IPC/Drives findet jährlich statt, entspricht also dem Innovationszyklus der Industrie. An keinem anderen Ort in Europa werden von den Herstellern so viele Neuheiten aus der elektrischen Automatisierung gezeigt. Als Fazit ist festzuhalten: die Messe bietet ein Win-win-Prinzip für Besucher und Aussteller.
Deutschland klarer Zielmarkt
Die Kongressmesse in Nürnberg ist konzipiert für den deutschsprachigen Anwendermarkt. Deutsch ist Messesprache und Nürnberg von allen Schwerpunkten des Anwendermarktes aus gut erreichbar. Das heißt natürlich nicht, dass keine internationalen Anbieter vertreten sind. Im Gegenteil: Deutschland als Europas wichtigster Markt für elektrische Automatisierung ist für Anbieter aus allen Ländern attraktiv. Auf rund 20 % ist ihr Anteil in den letzten Jahren angestiegen. Die umfassende Marktübersicht und die hohe Innovationsdichte locken auch Besucher aus dem Ausland an. Ihr Anteil liegt bei 16 % , die meisten davon kommen aus Österreich und der Schweiz.
Der Kongress – Trendscout für die Praxis
Integraler Bestandteil der Messe ist der Kongress. Er ist Wissensbörse und Plattform für die Kommunikation innerhalb der Branche. Innovationen und Trends werden vorgestellt und diskutiert. Auch hier – wie bei der Messe – steht der Nutzen für den Anwender im Vordergrund. Jedes Jahr werden Schwerpunkte definiert, die die aktuellen Branchenthemen widerspiegeln. Für die Teilnehmer bietet sich zudem die Chance, auf dem Kongress gewonnene Erkenntnisse anschließend auf der Messe von den Anbietern auf den individuellen Einsatz maßschneidern zu lassen. Alles geschieht vor Ort, mit konkretem Ergebnis und der Möglichkeit, zu vergleichen. So werden die drei Tage mit Messe und Kongress für viele Teilnehmer die effizienteste Möglichkeit im Jahr, ihr Unternehmen mit neuester elektrischer Automatisierung für die Zukunft zu optimieren.
Der Ausstellerbeirat als Link zum Markt
Wesentlicher Erfolgsfaktor der SPS/IPC/Drives ist deren Fokussierung. Entscheidend dabei ist dabei, den Kern der Veranstaltung einerseits zu wahren, andererseits ihn dem Markt entsprechend zu entwickeln. Der Ausstellerbeirat als Querschnitt der sich präsentierenden Unternehmen hat den Markt im Blick. Deshalb übernehmen seine Mitglieder bei der SPS/IPC/Drives eine wichtige Rolle mit viel Verantwortung. Sie gestalten aktiv mit, besonders auch in Hinblick auf das Themenspektrum und die Nomenklatur. Damit ist garantiert, dass der Kern „Elektrische Automatisierung“ thematisch nicht verwässert wird und parallel Entwicklungen des Marktes in Messe und Kongress einfließen.
Dem Besucher dient auch, wenn er seine Ziele schnell, und ohne abgelenkt zu werden, findet. Die Hallen sind deshalb themenspezifisch aufgegliedert. Die Zuordnung der Unternehmen zu den Hallenschwerpunkten ist Orientierungshilfe und macht es einfach, Angebote verschiedener Hersteller ohne lange Wege zu vergleichen. Um die SPS/IPC/Drives- typische, produktive Arbeitsatmosphäre zu erhalten, hält der Ausstellerbeirat die Aussteller dazu an, die Präsentationen in den Hallen und auf den Ständen sachlich und informativ zu gestalten und auf Showeffekte zu verzichten.
Mit Zuversicht trotz angespannter Lage
Die SPS/IPC/Drives 2009 findet unter konjunkturellen Vorzeichen statt, die noch vor einem Jahr die wenigsten erwartet haben. Dennoch liefert sie dem Besucher auch dieses Jahr ein umfassendes Bild der Branche. Die Aussteller haben erkannt, wie wichtig gerade jetzt der Kontakt zum Kunden ist. Sie zeigen Innovationen, die auch dem Anwender helfen, seine Produkte noch wettbewerbsfähiger zu gestalten und zu produzieren.
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- Johann Thoma, Geschäftsführer der Mesago Messe- management GmbH Stuttgart
Messe mit Kongress: entscheidender Mix
statement
„Mit hoher Serviceorientierung ist es uns gelungen, die SPS/IPC/Drives zur bedeutendsten Plattform für die elektrische Automatisierung in Deutschland zu machen. Der Kongress ist dabei integraler Bestandteil im Konzept der Gesamtveranstaltung. Erst die Kombination aus Messe und Kongress bringt den entscheidenden Mix. Sie bringt Aussteller und Besucher, Kongressreferenten und Teilnehmer sowie die Presse zusammen, um sich zu den neuesten Produkten, Lösungen und Trends in der Branche auszutauschen. Und davon profitieren alle. Das macht den Erfolg dieser Messe aus.“
Daten zur Messe
Auf der Messe SPS/IPC/Drives vom 24. bis 26. November 2009 präsentieren rund 1300 Aussteller (1386 in 2008) ihre Produkte und Dienstleistungen. Über 200 Aussteller aus dem Ausland nutzen in Nürnberg die Chance, sich den deutschen Anwendern zu präsentieren.
Messeangebot im Überblick:
· Hallen 1, 2 und 4: Elektrische Antriebstechnik/Motion Control und Steuerungstechnik
· Halle 4A: Sensorik und Steuerungstechnik
· Halle 5: Mechanische Systeme und Peripherie und Steuerungstechnik
· Halle 6: Steuerungstechnik
· Halle 7: Sensorik und Steuerungstechnik
· Halle 7A: Sensorik und Software
· Hallen 8, 9 und 10: Steuerungstechnik und Interfacetechnik
Schwerpunktthemen auf den Foren in den Messehallen und beim parallel stattfindenden Kongress sind „Safety and Security“, „ Energieeffizienz“, und „Industrial Identification“.
Das Thema der KEM-Podiumsdiskussion: Energieeffizienz in der elektrischen Antriebstechnik. Dabei wird das Augenmerk natürlich auch auf die ab Juni 2011 geltende Norm „IE International Efficiency Standard“ gelegt.
Referenten: Michael Klein, Baldor; Marcus Finkbeiner, Baumüller; Klaus Frank, Bosch Rexroth; Jürgen Grebe, Schneider Electric. Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Herbert Neumann, Chefredakteur der KEM (herbert.neumann@konradin.de)
Datum: DI 24.11.09, 11.00 bis 12.00 Uhr, Halle 2, Stand 231.
Mesago; Telefon: 0711 61946-0; E-Mail: sps@mesago.com; www.mesago.de/sps

